Sonntag, 30.08.2020 - Hinreise bis Utrecht
Montag, 31.08.2020 - Hinreise Utrecht-Heeg, Bootsübernahme
Dienstag, 01.09.2020 - 1. Tag, Heeger Meer - Hindelopen
Mittwoch, 02.09.2020 - 2. Tag, Hindelopen - Stavoren - Insel im See «Morra»
Donnerstag, 03.09.2020 - 3. Tag, Insel im See «Morra» - Sloten - Lemmer
Freitag, 04.09.2020 - 4. Tag, Lemmer - Woudsend - IJlst - Sneek
Samstag, 05.09.2020 - 5. Tag, Sneek - Leeuwarden
Sonntag, 06.09.2020 - 6. Tag, Leeuwarden - De Westereen
Montag, 07.09.2020 - 7. Tag, De Westereen - Jachthaven Lauwersmeer
Dienstag, 08.09.2020 - 8. Tag, Lauwersmeer - Zoutkamp - Gerkesklooster
Mittwoch, 09.09.2020 - 9. Tag, Gerkesklooster - Kollum - Dokkum - Burdaard
Donnerstag, 10.09.2020 - 10. Tag, Burdaard - Bartlehiem - Oude Leije - Berlikum - Ried
Freitag, 11.09.2020 - 11. Tag, Ried - Franeker - Harlingen - Bolsward
Samstag, 12.09.2020 - 12. Tag, Bolsward - Workum - Heeg
Sonntag, 13.09.2020 - 13. Tag, Heeg - Rundfahrt - Heeg
Montag, 14.09.2020 - Bootsabgabe in Heeg, Rückreise bis Arnhem
Dienstag, 15.09.2020 - Rückreise von Anrnhem
Nach über einem Jahr Bootstour-Abstinenz, hauptsächlich wegen Corona, bin ich jetzt wieder unterwegs, diesmal allein. Da es für eine Friesland-Bootstour bei Reise mit dem Zug 4 Reisetage braucht (das ist viel für 6 reine Bootstage), mache ich diesmal zwei Wochen. Dann sind es zwar auch 4 Reisetage, aber bei immerhin 13 reinen Bootstagen.
Eine Magen-Darm-Grippe mit Fieber, die mich gestern mitten in den Reisevorbereitungen befallen hat, hätte mir den Beginn beinahe vermiest. Ich konnte es aber doch noch richten, die Reise am geplanten Tag aber einfach 6 Stunden später anzutreten. Zum Glück hat's in diesem ICE gut funktionierende WCs.
Der (einzige) ICE, der Basel-Amsterdam ohne Umsteigen schafft, fuhr auf der ganzen Strecke pünktlich. Das ist etwas, was ich noch sehr selten erlebt habe. In Venlo hatte er sogar 15 Minuten Aufenthalt und fuhr dann erst noch 2 Minuten und 10 Sekunden zu früh ab. Wäre Christoph dabei gewesen, hätte er die Weiterfahrt verpasst, weil er bei der Abfahrt noch einen Geocache gesucht hätte.
Eigentlich hätte ich einen Platz mit Führerstands-Sicht gehabt. Leider fuhr der Zug aber in die falsche Richtung. Auch in Köln, wo er normalerweise wendet, hat er heute die (für mich falsche) Richtung beibehalten.
Blick auf den Führerstand im ICE der dritten Generation
Das war mein Hotel für vergangene Nacht.
Hotel Hampton by Hilton, Utrecht Centraal
Hotel Hampton by Hilton, Utrecht Centraal
Nach dem Frühstück im Hotel fahre ich mit dem Intercity nach Leeuwarden und dann mit einem Arriva-Trein nach Sneek. Von dort gibt's noch eine 20-Minuten-Etappe mit einem Bus nach Heeg.
Ich komme eine Stunde zu früh bei der Bootsvermietung Centerpoint Charters an. Mein Boot, eine Boekanier 30 mit der Betriebsnummer 8, ist aber bereit und ich kann es sofort übernehmen. Nach dem Auspacken hole ich das E-Bike, das ich vorher reserviert habe, von einem lokalen Velohändler ab. Dann mache ich meine Einkäufe mit dem E-Bike.
Mein Boot von vorne
Mein Boot von hinten mit dem gemieteten E-Bike
Als ich den Landstrom für den Start meiner heutigen Kurzetappe ausziehen will, trifft mich fast der Schlag.
Stromkasten für Landstrom
Ich mache noch eine Mini-Etappe von einer knappen Stunde und mache dann an einem schönen Liegeplatz in einer Bucht auf einer Insel fest.
Mein Liegeplatz für diese Nacht auf einer Insel im Heeger Meer
Die heutige Route
Zwischen Heeg und Stavoren hat es mehrere Seen, alle hintereinander. Ich durchquere sie alle bis zum «Morra» und zweige dann Richtung Hindeloopen ab. Auf dem Jan Broerskanaal begegnet man einem Hinweisschild für den nahegelegenen Ort Koudum mit dem Eetcafe Spoorzicht.
Was gibt es doch schöneres, als in einem Restaurant ein Bier zu trinken und vielleicht etwas zu essen und dabei gemütlich auf eine rege befahrene Bahnstrecke schauen zu können. Ich zweige also sofort ab Richtung Koudum. Aber Moment mal ..., mittlerweile kenne ich alle Bahnstrecken in Friesland, aber hier durch Koudum führt doch gar keine. Ich fahre trotzdem weiter, dem will ich jetzt nachgehen.
Das Restaurant ist leicht zu finden und neben dem Eingang steht eine Erklärung, warum es so heisst, obwohl hier ja gar keine Bahnlinie durchfürt.
Eetcafe Spoorzicht in Koudum
Erklärung über den fälschlich gewählten Namen
Für diejenigen, die Nederlands nicht verstehen, hier noch die Übersetzung:
Kastelein Jelle de Boer gab dem Gasthaus den Namen "Spoorzicht". Wie es dann weiter abgelaufen ist, ist unbekannt. Die Eisenbahn von Sneek nach Stavoren wurde 1885 gebaut. Sie sollte zunächst von Workum über Koudum, nördlich des Var, verlaufen, aber dieser Plan wurde nicht verwirklicht, die Strecke führte entlang Hindelopen. Vielleicht war der Name zu dieser Zeit bereits an der Fassade zu sehen. Der Bau von Eisenbahnlinien gab weiteren Gasthäusern in der Gegend den Namen 'Spoorzicht'. In Koudum durfte man nicht zu kurzsichtig sein, um die Strecke vom Gasthaus aus sehen zu können; der Abstand ist gut drei Kilometer. Aber nichts versperrte die Sicht, denn die Molkerei war noch nicht da, sie wurde erst 1898 gebaut. Dennoch wäre "Treinzicht" ein besserer Name gewesen, denn die schwarze Wolke der Lokomotive war von weitem zu sehen.
Nun, da die erhoffte Sicht auf die Bahnlinie nicht möglich ist, finde ich es auch nicht so schlimm, dass das Restaurant heute Ruhetag hat. Ich fahre noch mit dem Velo durch das hübsche Dörfchen Koudum.
Das Zentrum von Koudum
Nach der Weiterfahrt (zurück bis dort wo ich abgezweigt bin und dann weiter Richtung Hindeloopen) begegne ich dann der Bahnlinie, die jetzt halt nicht durch Koudum führt.
Bahnlinie Leeuwarden - Sneek - Stavoren, hier kurz vor Hindeloopen
In Hindeloopen angekommen suche ich mir einen Anlegeplatz für die Nacht. Dann fahre ich mit dem Velo kreuz und quer durch das Städtchen.
Station Hindeloopen
Hindeloopen mit dem Hafen im IJsselmeer
Hindeloopen, Hafengegend
Mein Liegeplatz in Hindeloopen für diese Nacht.
Ich will mich etwas mit Fachliteratur beschäftigen, in het Nederlands natuurlijk
In Friesland gibt es die Elfstedentocht (auf deutsch Elfstädtetour). Das ist ein Eisschnellauf auf zugefrorenen Kanälen, der über 210 km durch 11 Städte führt. Dieser Wettbewerb konnte nur in strengen Wintern durchgeführt werden. Zwischen 1909 und 1997 kam er nur 15 Mal zustande und ob es überhaupt noch ein weiteres Mal gelingt, ist sehr unsicher. Die 11 Städte sind Sneek, IJlst, Sloten, Stavoren, Hindeloopen, Workum, Bolsward, Harlingen, Franeker, Dokkum und Leeuwarden. Die Elfstedentocht wird heute auch als Radtour, als Fünftagewanderung, und als Ruderregatta durchgeführt. Auch Hobbyböötler befahren die elf Städte gerne auf ihrer Tour. Ich lasse mich diesmal auch davon inspirieren und habe nun mit Hindelopen die erste der elf Städte besucht.
Die heutige Route (bis Koudum)
Die heutige Route (ab Koudum)
Von Hindeloopen kann man nur weiter entweder durchs IJsselmeer oder wieder den gleichen Weg zurück bis zu den Seen. Durchs IJsselmeer darf ich mit meinem Boot nicht, als fahre ich wieder zurück. Von den Seen geht's dann weiter nach Stavoren.
In Stavoren mache ich eine kleine Tour mit dem Velo durch's Städtchen, selbstverständlich mit Besuch an der Bahnstation. Anschliessend ist Siesta angesagt. Mit Stavoren habe ich nun die zweite der 11 Städte der Elfstedentocht besucht.
Station Stavoren (Endstation der Strecke Leeuwarden - Stavoren)
Stavoren, Hafengegend
Für Stavoren gilt das gleiche wie für Hindeloopen, entweder IJsselmeer oder wieder zurück. Ich fahre zurück bis zum See mit dem Namen «Morra» und suche mir einen Marrekrite Liegeplatz an einer Insel. Kein Landstrom, kein Trinkwasser, kein Landzugang, keine Liegegebühren. Es ist idyllisch und ruhig. So gefällt's mir.
Mein Liegeplatz an einer Insel im See «Morra»
Heute war wettermässig ein Prachtstag: Viel Sonne, wenig Wind, um die 20°. Morgen hingegen sollen Gewitter aufkommen mit viel Regen und starkem Wind. Das wird ja lustig durch die Seen, die ich überqueren will und dann noch durch's Slotermeer ... !
Die heutige Route (Hindeloopen - Stavoren)
Die heutige Route (Stavoren - Insel im «Morra»)
Die Wetterprognose hatte fast recht: Es sind zwar keine Gewitter, aber fast Dauer-Regen und sehr starker Wind. Ich fahre heute via Sloten nach Lemmer. Bei dem Wetter fahre ich pausenlos durch und halte nicht einmal in Sloten an, obwohl Sloten eine Stadt der Elfstedentocht ist. Für 'meine' Elfstedentocht zähle ich sie als die dritte mit, obwohl ich meinen Fuss nicht an Land gesetzt habe.
Vor Lemmer fahre ich ein Stück auf dem Prinses Margrietkanaal, der hier durch den See 'Groote Brekken' führt. Hier herrscht wie immer reger Frachtverkehr mit Schiffen vom Typ Grosses Rheinschiff.
Auf dem Prinses Margrietkanaal
Auf dem Prinses Margrietkanaal
Auf dem Prinses Margrietkanaal
In Lemmer suche ich einen Hafen mit guter Infrastruktur. Weil ich den ganzen Nachmittag, den Abend und die Nacht auf dem Boot verbringen will, brauche ich Landstrom-Anschluss, damit ich nicht häufig den Motor laufen lassen muss, um genügend Strom zu haben.
Mein Liegeplatz für diese Nacht im Lemmer Binnenhafen
Die heutige Route (Insel im «Morra» - Sloten - Lemmer)
Heute ist es wieder schön: 19°, viel Sonne, nur leicht bewölkt, leichte Brise. Ich fahre dem Prinses Margrietkanaal entlang Richtung Norden. Als dieser durch den zweiten See (De Kûfurd) führt, zweige ich nach Westen ab nach Woudsend. Dort mache ich Frühstücks-Pause.
Woudsend
Budget-Hausboot mit Platz für 56 Personen (Corona lässt grüssen)
Da wäre mir dieses Poulet-Boot lieber
Zwei Kilometer nach der Abfahrt in Woudsend begegne ich zufällig dem Schiff 'Waterraaf', welches wir (Hampi, Jörg, Christoph und ich) bereits für den Juni 2021 gebucht haben.
Die 'Waterrraaf' von Yachtcharter Leeuwarden
Auf dem Weg von Woudsend nach Sneek durchquere ich IJlst. Dieses Städtchen erforsche ich kurz mit dem Velo. IJlst gehört zu den elf Städten der Elfstedentocht, für mich die Nummer 4.
In IJlst
In IJlst
Von IJlst nach Sneek sind es nur noch etwa drei Kilometer. Auch Sneek gehört zur Elfstedentocht und ist für mich die Nummer 5. Ich übernachte im komunalen Jachthafen der Gemeinde Sneek mit Landstromanschluss.
Einfahrt nach Sneek
Mein Liegeplatz für diese Nacht im Jachthaven Sneek
Die heutige Route (Lemmer - Woudsend)
Die heutige Route (Woudsend - IJlst - Sneek)
Ich verlasse Sneek im Norden Richtung Middelseeroute. Dieser folge dann bis nach Easterlittens. Unterwegs kreuzt der Kanal die Bahnstrecke Leeuwarden - Sneek. Ich mache mit dem Velo noch einen Ausflug nach Mantgum und besuche dort die Bahnstation.
In Boazum kreuzt der Kanal die Bahnlinie Leeuwarden - Sneek
Station Mantgum, Zugskreuzung
Von Easterlittens fahre ich der Bolswardertrekvaart entlang bis zum Van Harinxmakanaal. Auch hier kreuzt der Kanal eine Bahnstrecke, nämlich die von Leeuwarden nach Harlingen.
Kurz vor der Einmündung in den Van Harinxmakanaal kreuzt der Kanal die Bahnlinie Leeuwarden - Harlingen
Auf dem Van Harinxmakanaal sieht man dauernd wartende Segelschiffe. Für diese müssen die Brücken wegen des stehenden Mastes extra geöffnet werden, während "normale" Schiffe unter der geschlossenen Brücke durchfahren können. Ein gelbes Licht zwischen den beiden roten Lichtern zeigt an, dass man durchfahren darf, wenn man niedrig genug ist.
Die Drehbrücke muss wegen der Segelschiffe geöffnet werden
Die Segelschiffe müssen warten, während die "normalen" Schiffe durchfahren können
Das gelbe Signal zwischen der roten zeigt die Durchfahrerlaubnis für Schiffe, die unter der geschlossenen Brücke durchpassen
In Leeuwarden steuere ich den östlichen Passantenhafen an. Dort lasse ich mein Boot noch auftanken. Ich staune nicht schlecht, dass mein Boot bisher pro Motor-Stunde nur ca. 2.3 Liter Diesel verbraucht hat. Nach dem Boots-Manual soll der Verbauch bei 4-5 Litern pro Stunde liegen.
Leeuwarden ist eine Stadt, die zur Elfstedentocht gehört. Für mich ist das nun die Nummer 6.
Mein Liegeplatz für diese Nacht im östlichen Pasantenhafen Leeuwarden
Die heutige Route (Sneek - Easterlittens)
Die heutige Route (Easterlittens - Leeuwarden)
Heute fahre ich dem Van Harinxmakanaal entlang nach Osten, bis der in den Prinses Margrietkanaal einmündet. Dann folge ich diesem weiterhin Richtung Osten nach Burgum. Dort mache ich eine Pause und fahre mit dem Velo durch die Stadt.
Weiter Richtung Osten geht's durch das Burgumer Meer. Mitten in diesem See zweige ich ab Richtung Norden. An der Spoorbrug, wo der Kanal die Strecke Leeuwarden - Groningen kreuzt, könnte ich lange auf einen Zug warten. Wegen Bauarbeiten fährt heute (Sonntag) keiner und die Reisenden werden mit Bahnersatzbussen transportiert.
Ich mache an einem Marrekrite Liegeplatz in der Nähe von De Westereen fest und steige dann auf's Velo, um noch etwas durch die Gegend zu fahren. Erst als ich zurück zum Boot komme, merke ich, dass ich genau an diesem Liegeplatz schon mal (am 11.06.2018) übernachtet habe.
Hätte ich wie jeweils bisher das Boot nur für eine Woche gebucht, wäre dies mein letzter Tag gewesen. Morgen müsste ich das Boot abgeben und dann morgen und übermorgen heimreisen. So habe ich jetzt noch 7 Bootstage vor mir 😃 .
Mein Liegeplatz für diese Nacht bei De Westereen
Die heutige Route (Leeuwarden - Burgum - De Westereen)
Heute fahre ich um 06:00 los. Grund für diese unchristlich frühe Zeit ist, dass ich friere und die Heizung nicht funktioniert, weil die Boots-Batterie fast leer ist. Ich müsste den Motor laufen lassen um Strom zu erzeugen, aber nicht weit von mir liegt noch ein Boot und ich will die Leute da drauf ja nicht unnötig mit Motorenlärm stören. Die Boots-Batterie ist leer, weil sie vermutlich alt und schwach ist. Wenn ich über Nacht nicht am Landstrom angeschlossen bin, habe ich am Morgen regelmässig keinen Strom mehr zur Verfügung. Zum Glück hat der Anlasser eine eigene Batterie. So kann ich wenigstens den Motor immer zuverlässig starten.
Nun der langen Rede kurzer Sinn: Ich fahre früh los, alles diesem Kanal entlang Richtung Lauwersmeer. Nach der Abfahrt kann ich natürlich heizen, weil der Motor ja jetzt Strom macht. Ich erreiche die Schleuse mit Namen "Willem Loresluis" schon um 8:00. Bedient wird sie aber erst ab 09:00. Daher muss ich eine Stunde warten. Das macht aber gar nichts: Ich nutze die Stunde für's z'Morge.
Der Schleusen- und Brückenwart ist pünktlich und lässt mich sofort reinfahren.
Willem Loresluis noch während des Wartens
In der Willem Loresluis
In der Willem Loresluis vor der Ausfahrt auf's Lauwersmeer
Warum braucht es hier überhaut eine Schleuse?
In der Niederländischen Sprache sind die Begriffe 'See' und 'Meer' gerade umgekehrt wie in der Deutschen. Das Lauwersmeer ist also ein Süsswassersee und die Waddenzee (Wattenmeer) gehört zur Nordsee und hat demzufolge Salzwasser.
Das Lauwersmeer war nicht immer ein Süsswassersee. Früher war es eine Meeresbucht und hiess Lauwerszee. Nach der Überschwemmungskatastrophe von 1953 stand man vor der Wahl, entweder die Deiche rund um die Lauwerszee zu erhöhen oder zwischen Waddenzee und Lauwerszee einen Abschlussdeich zu bauen. Man entschied sich für das zweite. Der dann gebaute Abschlussdeich schliesst seit 23. Mai 1969 das heutige Lauwersmeer von der Nordsee ab. Die in den Abschlussdeich eingebauten Cleveringsluizen haben den Zweck bei Flut das Salzwasser am Einfliessen in's Lauwersmeer zu hindern und bei Ebbe soviel Wasser wie nötig aus dem Lauwersmeer ausfliessen zu lassen. So wurde das Lauwersmeer nach und nach entsalzt.
Lauwersmeer Abschlussdeich, Cleveringsluizen und Hinweis Wasserstand
Gemäss der Hinweisbox aus der Waterkaart wird der Wasserstand im Lauwersmeer auf einer Höhe von 83 cm im Sommer und 93 cm im Winter mit Schwankungen von +/- 50 cm unter dem mittleren Meeresspiegel (NAP = Normaal Amsterdams Peil) gehalten. Diese Kontrolle des Wasserstandes wird durch die Cleveringsluizen bewerkstelligt.
Nun zurück zur Frage "Warum braucht es hier überhaupt eine Schleuse?". Gemäss der genannten Werte kann der Wasserstand im Lauwersmeer jetzt (noch im Sommer) zwischen -133 und -33 cm schwanken. Im Gegensatz dazu wird der Friese Boezem (alle Seeen und die meisten Kanäle) im Sommer und im Winter auf einer Höhe von -52 cm gehalten, was mit Hilfe des Schöpfwerkes Hooglandgemaal in Stavoren geregelt wird. Damit entsteht ein Wasserstands-Unterschied zwischen dem Lauwersmeer und dem übrigen friesischen Wasser-System von +19 cm bis -81 cm. Das heisst bei höchstem Wasserstand im Lauwersmeer ist dieses 19 cm höher und bei tiefstem Wasserstand 81 cm tiefer als die Kanäle. Wenn man die Schleusentore anschaut, sieht man, dass sie Richtung Kanal geöffnet werden. Das macht Sinn, weil in der Regel die Kanal-Seite den höheren Wasserstand hat.
Beim heutigen Schleusenmanöver geht es um ca. 10 cm aufwärts (von mir geschätzt). Der momentane Wassestand im Lauwersmeer ist also nahe dem Höchststand. Ich bin gespannt wie es aussieht, wenn ich morgen das Lauwersmeer wieder verlasse.
Auf dem Lauwersmeer
Cleveringsluizen
Ich fahre durchs Lauwersmeer bis zu den Cleveringsluizen. Man darf nicht ganz nahe an die Cleveringsluizen fahren, wohl um zu vermeiden, dass man in die Waddenzee hinaus gespült wird 😀 (zum Glück hat man ein Teleobjektiv). Dann fahre ich wieder ein Stück zurück zum Jachthaven Lauwersmeer, wo ich übernachten will.
Wie gewohnt erkundige ich die Gegend mit dem Velo. Auf dem folgenden Bild stehe ich auf dem Deich, der früher die Lauwerszee vom Landesinneren getrennt hat. Ich nehme mal an, dass der heute keine Funktion mehr hat. Das Dorf links des Dammes heisst Esonstad. Im Haus hinter der Holzbrücke ist die Brasserie De Waegh. Dort mache ich eine Reservation für das heutige Nachtessen.
Damm, der früher die Lauwerszee vom Landesinneren abtrennte
Nach dem Nachtessen: Blick auf's Lauwersmeer
Meine Liegeplatz für diese Nacht im Jachthaven Lauwersmeer
Die heutige Route (De Westereen - Willem Loresluis)
Die heutige Route (Willem Loresluis - Cleveringsluizen - Jachthaven Lauwersmeer)
Um ins Lauwersmeer hinein oder aus diesem wieder herauszufahren hat man drei Möglichkeiten: Es gibt eine Schiffs-Schleuse im Abschlussdeich zur Waddenzee etwas östlich der Cleveringsluizen. Zum Anschluss ins Binnenland hat das Lauwersmeer zwei Arme, einen südlichen und einen südöstlichen. Gestern bin ich über den südlichen hereingekommen und heute will ich über den südöstlichen hinausfahren.
Marrekrite Liegeplatz mitten im See
In Zoutkamp hat es drei Schleusen, je für Anschluss in einen anderen Kanal. Ich will in die Muntjesylster Ryd und muss demzufolge durch die Friese Sluis fahren.
Friese Sluis in Zoutkamp
Da ich jetzt wieder ins Friesische Haupt-Wasser-System zurückkehre, rechne ich eigentlich damit, dass es jetzt die 10 cm, die es gestern in der Willem Loresluis hinaufgegangen ist, wieder hinuntergeht. Aber weit gefehlt: Es geht wieder aufwärts und zwar diesmal um etwa 40 cm. Das würde ja bedeuten, dass der Wasserstand innerhalb der 27 Stunden, die ich auf dem Lauwersmeer verbrachte, um ca. 50 cm gesunken ist. Das kann ich fast nicht glauben, denn das wäre sehr, sehr viel Wasser und ich kann mir nicht vorstellen, dass so viel Wasser durch die Cleveringsluizen abgeflossen ist. Ich stehe vor einem Rätsel.
Die beste Lösung ist wahrscheinlich, das Lauwersmeer auf den nächsten Bootstouren wieder zu besuchen um die Angelegenheit weiter zu beobachten. Auch abgesehen von diesem Wasserstands-Rätsel lohnt es sich sehr, eine Tour ins Lauwersmeer zu machen.
Friese Sluis in Zoutkamp
Hier habe ich Glück, denn die Schleuse ist sehr kurz. Mein 9-Meter-Boot hat nur knapp in der Schleuse Platz. In der Karte ist tatsächlich eingezeichnet, dass die Schleuse nur 10 Meter lang ist. Aber die Länge von Schleusen habe ich bisher noch nie beachten müssen.
In Pieterzijl hat es eine Selbstbedienungsbrücke, die gar keine ist. Um sie zu bedienen, braucht man einen Schlüssel. Diesen hat der Brückenwart, welchen man erst suchen muss. Seine Adresse steht am rechten Kasten ganz klein. Hat man den Brückenwart gefunden, will er erst drei Euro und dann macht ER die Brücke auf und nach der Durchfahrt wieder zu. Das nenne ich nicht Selbstbedienung.
"Selbstbedienungs"-Brücke in Pieterzijl
Jetzt kreuzt mein Kanal wieder mal eine Bahnlinie. Es handelt sich um die Strecke Leeuwarden - Groningen. Heute ist Werktag, da fahren die Züge wieder.
Spoorbrug an der Bahnlinie Leeuwarden - Groningen
In Gerkesklooster mündet mein Kanal in den Prinses Margrietkanaal und sofort begegnet man wieder den grossen Frachtschiffen.
Wieder mal im Prinses Margrietkanaal
Im Jachthafen Gerkesklooster finde ich einen Liegeplatz für die Nacht. Gerkesklooster ist nichts Schönes: Fast nur Industrie und Baustellen. Aber zum Übernachten ist es für mich gut genug.
Mein Liegeplatz für diese Nacht im Jachthaven Gerkesklooster
Die heutige Route (Lauwersmeer - Zoutkamp)
Die heutige Route (Zoutkamp - Gerkesklooster)
Nach etwas mehr als einer halben Stunde Fahrt Richtung Kullum kreuze ich bereits wieder die Bahnstrecke Leeuwarden - Groningen. Mit dem Abdrücken hätte ich eine halbe Sekunde länger warten sollen, dann hätte man die rot-blaue Doppeltraktion besser gesehen.
Spoorbrug an der Bahnlinie Leeuwarden - Groningen
In Kollum mache ich fest um schnell mit dem Velo ins Städtchen zu fahren. Dabei kann ich gleich noch meine Futter-Vorräte aufstocken.
Kurz vor Mittag komme ich nach Dokkum. Dieses Städtchen geört wieder zur Elfstedentocht. Für mich es es die Nummer 7 auf dieser Bootstour. Da es ziemlich stark regnet, halte ich gar nicht an. Erst Ausgangs Dokkum mache ich eine Pause.
Dokkum
In Burdaard sehe ich aus dem Boot ein Restaurant «It Posthûs». Der Name scheint mir Friesisch zu sein und heisst vermutlich einfach «s' Pöschtli». Ich mache fest und gehe mir die Speisekarte anschauen. Alles klar: Ich reserviere mir einen Platz und daher bleibe ich auch in Burdaard für die Nacht.
Restaurant It Posthûs in Burdaard
Nachtrag nach dem Essen im «It Posthûs»: Das war etwas vom Feinsten in angenehmer Umgebung zu einem recht moderaten Preis. Diese «Beiz» wird in Zukunft bei mir zu einem «Muss» wenn ich in dieser Gegend bin.
Während ich am Schreiben dieses Berichtes bin, fährt ein grosses, stattliches Boot an mir vorbei. Erst im letzten Moment sehe ich, dass es ja die Waterraaf (das Boot für die Bootstour im Juni 2021) ist. Da ich die Kamera nicht grad finde, gelingt mir nur noch eine Tele-Aufnahme aus der Ferne.
Die Waterraaf
Mein Liegeplatz für diese Nacht in Burdaard
Die heutige Route (Gerkesklooster - Kollum - Westergeest)
Die heutige Route (Westergeest - Dokkum - Burdaard)
Die heutige Fahrt führt nur über schmale, wenig befahrene, aber sehr schöne Kanäle. Das Wetter ist wieder schön und sehr angenehm.
Zwischen Burdaard und Bartlehiem
Vrouwenbuurtstermolen
Kurz nach Vrouwenbuurtstermolen
Zwischen Oude Leije und Wier ist ein Teilstück mit Wasserstand um ca. 25 cm tiefer als das übrige friesische Kanalsystem. Natürlich ist dieses Teilstück begrenzt durch je eine Schleuse.
Schleuse bei Wier
In Ried begegnet mir ein schöner Passantenhafen. Eigentlich wollte ich heute noch mindestens bis Franeker, aber ich habe für heute genug. Also mache ich hier fest. Dann fahre ich mit dem Velo nach Franeker und auf einem Umweg wieder zurück.
Mein Liegeplatz für diese Nacht in Ried
Die heutige Route (Burdaard - Bartlehiem - Oude Leije)
Die heutige Route (Oude Leije - Berlikum - Ried)
Eine Stunde nach der Abfahrt in Ried komme ich wieder nach Franeker (war ja gestern schon mit dem Velo da). Franeker gehört zur Elfstedentoch, für mich die Nummer 8. In Franeker war ich noch nie am Bahnhof. Das muss sofort nachgeholt werden.
Franeker, Hotel Restaurant «De Stadsherberg»
Station Franeker
Von Franeker nach Harlingen fährt man auf dem Van Harinxmakanaal. Weil der für grosse Frachtschiffe vorgesehen ist, ist er tiefer als die kleinen Kanäle, auf denen ich während der letzten Tage gefahren bin. Das bedeutet, dass ich bei gleicher Motordrehzahl merklich schneller unterwegs bin. Ich benötige von Franeker nach Harlingen nur eine Stunde.
Tsjerk Hiddesluizen vom Van Harinxmakanaal zur Waddenzee (Zoom-Aufnahme). Die südliche (kleinere) Kammer ist als Spuisluis (Entwässerungsschleuse) in Betrieb.
Wenn man in Harlingen auf dem Van Harinxmakanaal bis ans Ende fährt, gelangt man an die Tsjerk Hiddesluizen, die in die Waddenzee führen. Diese bestehen aus einer grossen (nördlich) und einer kleinen (südlich) Schleusenkammer. Die kleine steht hier offen. Die Tsjerk Hiddesluizen können als Spuisluizen eingesetzt werden. Dabei werden bei Ebbe in der Waddenzee beide Schleusentore geöffnet, sodass überschüssiges Wasser aus dem Friese Boezem abfliessen kann.
Friese Boezem ist genau der Begriff, den ich immer gesucht habe, wenn ich vom zusammenhängenden friesischen Wassersystem (oder einer anderen, ähnlichen Umschreibung), das 52 cm unter NAP gehalten wird, geschrieben habe. Jetzt habe ich endlich den offiziellen Begriff gefunden.
Ich war natürlich nicht so nahe an den Tsjerk Hiddesluizen, wie das obige Bild vermuten lässt. Das Bild wurde mit einem starken Zoom "herangeholt". Das nächste Bild sieht realistischer aus. Vor den Schleusen biege ich links in den Binnenhafen ab (ich will ja nicht in die Waddenzee hinausgespült werden).
Tsjerk Hiddesluizen (Normalaufnahme)
Harlingen Havenkantoor für den Binnenhafen
Ich mache eine Stadtrundfahrt mit dem Velo durch Harlingen, welches für mich übrigens die Nummer 9 bei den Elf Städten ist. Dabei besuche ich natürlich auch die beiden Bahnstationen Harlingen und Harlingen Haven.
Station Harlingen
Station Harlingen Haven
Nach der Weiterfahrt mit dem Boot komme ich wieder auf einen kleinen Kanal, der über Witmarsum nach Bolsward führt. Die Brücken haben hier nur eine Durchfahrtshöhe von 2.5 Meter und die Durchfahrten sind zum Teil sehr schmal.
Witmarsum
Die Brücke in Schettens mit einer Durchfahrtsbreite von 3.90 Meter ist die engste von allen. Es ist die an welcher wir im Juni 2019 mit der Simmer Twirre an der Durchfahrt gescheitert sind. Auch mit meinem Boot komme ich nur durch, wenn ich in Kauf nehme, dass die Fender auf beiden Seiten des Bootes etwas gequetscht werden. Aber dafür sind sie ja schliesslich elastisch.
Schettens, die engste Brückendurchfahrt auf der Strecke Harlingen - Bolsward
Bolsward
Bolsward gehört auch zu den elf Städten und ist für mich die 10. Jetzt fehlt mir nur noch Workum. Dorthin will ich morgen fahren.
Mein Liegeplatz für diese Nacht in Bolsward
Die heutige Route (Ried - Franeker - Harlingen)
Die heutige Route (Harlingen - Witmarsum - Bolsward)
Heute ist noch Workum, die letzte der 11 Städte, an der Reihe. Ich fahre auf direktem Weg nach Workum. Dort mache ich mit dem Boot eine Runde im Uhrzeigersinn durch's Städtchen. Ich mache am Passantenhafen fest und mache meine obligate Velo-Rundfahrt durch den Ort.
Zentrum von Workum
Bei der Bahnstation in Workum gibt es auch wieder ein Restaurant Spoorzicht. Im Gegensatz zu dem in Koudum ist dieses wirklich an der Bahnlinie. Das Restaurant ist aber erst abends geöffnet. Selber schuld! Ich hätte hier ein Bier konsumiert.
Restaurant Spoorzicht bei der Station Workum
Es ist erst Mittag, noch etwas früh, um schon Feierabend zu machen. Ich entschliesse mich, heute noch nach Heeg zu fahren und die nächste Nacht in der Bootsbasis, wo ich die Boekanier gemietet habe, zu verbringen. So kann ich mir die Liegegebühren, die meist so zwischen 10 und 20 Euro kosten, sparen.
Ausgangs Workum kreuzt mein Weg wieder einmal die Bahnlinie zwischn Leeuwarden und Stavoren. Obwohl heute pro Stunde und Richtung nur ein Zug fährt, muss ich nicht lange warten.
Spoorbrug ausgangs Workum
Heute ist Samstag und ein recht schöner, milder Spätsommertag mit Windstärke 4. Da wimmelt es auf dem Heeger Meer nur so von Segelschiffen. Die Segelschiffe haben ja Vorfahrt vor den Motorbooten. Ich muss höllisch aufpassen, um keines zu tütschen.
Bei der Einfahrt nach Heeg glaube ich, die Waterraaf ein drittes Mal anzutreffen. Es ist aber die Aalscholver, das baugleiche Schwesterschiff der Waterraaf.
Die Aalscholver, das Schwesterschiff der Waterraaf
Jetzt bin ich im Heimathafen meines Bootes, also an der Vermieter-Basis. Hiermit bin ich um einen Tag zu früh. Das macht aber nichts, denn ich werde morgen noch eine kleine Rundtour von hier aus machen. Wohin, weiss ich aber noch nicht.
Mein Liegeplatz für diese Nacht in Heeg im Heimathafen der Boekanier
Die heutige Story ist schnell erzählt. Ich mache eine Rundfahrt über die Seen «Aldhôf», «Witte Brekken», wieder «Aldhôf», «Langwarder Wielen» und dann wieder zurück nach Heeg. Ich fahre um 07:00 ab und bis zum Princes Margrietkanaal begegne ich keinem einzigen Schiff, dort aber (Sonntagmorgen um 07:45) sofort wieder einem grossen Frachtschiff. Erst später stelle ich fest: Das ist das gleiche Schiff «Nadorias», dem ich schon am Dienstag, 08.09.2020 in Gerkesklooster begegnet bin. Nur hat es jetzt andere Container drauf. Es wäre interessant zu wissen, wo es in der Zwischenzeit war.
Sonntagmorgen um 07:45 auf dem Prinses Margrietkanaal
Jetzt (am frühen Nachmittag) bin ich wieder im Hafen von Centerpoint Charters, wo ich morgen um 09:00 mein Boot zurückgeben muss.
Mein Liegeplatz für diese Nacht in Heeg im Heimathafen der Boekanier
Erst bringe ich das gemietete E-Bike zurück und dann gebe ich das Boot ab. Beides erfolgt speditiv und unkompliziert.
Die Reise erfolgt von Heeg nach Sneek mit dem Bus und dann von Sneek nach Leeuwarden mit dem Zug.
Stadler Unterhaltsbetrieb für die GTW-Triebzüge von «Arriva» in Leeuwarden
In Leeuwarden besuche ich meine Lieblingsbeiz «Cafe Wouters» unmittelbar bei Bahnhof, um etwas Kleines (aber Feines) zu essen.
«Cafe Wouters», mein Lieblings-Restaurant in Leeuwarden
Von Leeuwarden nehme ich einen IC nach Zwolle und von dort einen weiteren IC nach Arnhem, wo ich schon um 15 Uhr eintreffe. Meine Unterkunft, das B&B «Het Gele Huis» ist sehr nahe am Bahnhof.
Blick auf die Station «Arnhem Centraal» von der Überführung neben meiner Unterkunft
Mein Liegeplatz für diese Nacht, das B&B «Het Gele Huis» in Arnhem
Heute gibt es nicht viel zu berichten. Die Reise von Arnhem nach Basel mit dem ICE ist pünktlich, einigermassen angenehm, ereignisarm und langweilig. Der Rest von Basel nach Hause verläuft auch problemlos.
Das war jetzt schon meine siebte Bootstour in Friesland. Sie war genauso toll wie die ersten sechs. Die bisherigen dauerten jeweils nur eine Woche. Die jetzige erstreckte sich über zwei Wochen (netto), bzw. 17 Tage mit den Reisetagen. Eine Woche ist zu kurz. In Zukunft werde ich anstreben, Bootstouren von mindestens 9 Tagen (netto) zu buchen.
Mein Liegeplatz für diese Nacht
© 2009-2020 Röbi Sturzenegger